Oscars 2016: Dave Grohls bewegender Auftritt mit Beatles Cover

Dave Grohl nimmt Abschied von Hollywood-Größen mit dem Song "Blackbird"

Sein Auftritt bei den Oscars war nicht ganz unumstritten, schließlich wurden zwei der Oscar-nominierten Songs gar nicht erst eingeladen, doch Dave Grohl rechtfertigte die Entscheidung der Academy mit einem bewegenden Moment. 

Seine zarte Version des Beatles Klassikers "Blackbird" untermalte die obgliatorische "In Memoriam"-Bilderstrecke, mit der sich Hollywood von verstorbenen Stars und Branchen-Insidern verabschiedet. Darunter Legenden wie Christopher Lee, Leonard Nimoy oder David Bowie. 

Hier der Auftritt in voller Länge: 

 

Der Auftritt war nicht unumstritten, denn während mit Lady Gaga, Sam Smith und The Weeknd die drei bekanntesten Nominierten für einen Oscar ihre Songs live performen durften, wurden die beiden in Hollywood noch unbekannten Künstler ANOHNI (ex-Antony & The Johnsons) und die Opernsängerin Sumi Jo gar nicht erst eingeladen, wohl wissend, dass sie als Underdogs sowieso keine Chance auf die Trophäe haben würden.

Dave Grohl wäre aber nicht der netteste Rocker der Welt, wenn er nicht die Gelegenheit nutzte, ANOHNI zu würdigen und ein Live-Video der transsexuellen Künstlerin auf dem Foo Fighters-Twitteraccount zu posten. 

 

 

Oscars 2016: Alle nominierten Songs im Video

Am Ende nahm Sam Smith für seinen recht schwachen Bond-Song "Writing's On The Wall" mit nach Hause und bedankte sich mit einer kruden Rede, bei der er glauben machte, er sei der erste offen Schwule, der jemals einen Oscar gewonnen hätte. Was natürlich völliger Unsinn ist. Wer sich so öffentlich für LGBT-Rechte einsetzt, sollte halt vorher auch einfach mal googlen.

Nicht alle waren so richtig glücklich über diese Ansprache, insbesondere einer der zehn offen schwulen Oscar-Gewinner (neben Elton John, Pedro Almodovar oder Stephen Sondheim). Dustin Lance Black, Oscar-Preisträger fürs Drehbuch zum Film über den ermordeten Schwulenrechtler Harvey Milk und Lebensgefährte des britischen Wasserspringers Tom Daley, meldete sich anschließend über Twitter zu Wort:


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