Pipe: Dateien versenden via Facebook

Neue App aus Berlin soll Filesharing vereinfachen

Ein Berliner Startup könnte in nächster Zeit für Aufsehen sorgen in der Online-Welt. Die neue App Pipe ("Rohr") soll aus Facebook eine Tauschbörse machen. Freunde können sich beliebige Dateien bis maximal 1 GB schicken. 

Das Prinzip von Pipe ist einfach und jedem schnell verständlich. Einmal auf Facebook aktiviert, kann man Freunden auf dem direkten Weg Dateien bis maximal 1 GB zukommen lassen. Die Freunde müssen dafür online sein. Dazu schiebt man die Datei in das Rohr und sie kommt am anderen Ende auf dem Browser des Freundes wieder raus. Möglich macht es die Peer-to-peer Technologie, die beide Browser direkt miteinander verbindet. 

Der Vorteil von Pipe: Daten werden nicht auf einem fremden Server zwischengespeichert, sondern gelangen auf direktem, sicheren Weg von einem Nutzer zum anderen. Hat ein Freund Pipe noch nicht aktiviert, wird er mit der ersten Datei, die er via Facebook geschickt bekommt, dazu aufgefordert, sich Pipe zu installieren. Das wird dafür sorgen, dass Pipe sich schnell herumspricht.

Pipe macht keine Einschränkungen welche Dateien verschickt werden, es handelt sich um eine rein private Weitergabe von Daten. Deshalb ist es nicht möglich mit Pipe massenhaft Daten weiterzugeben. Aus Peer-to-peer wird Friend-to-friend. Andere Anbieter wie Dropbox erlauben es dagegen, mit beliebig vielen Freunden einen Ordner zu teilen und beliebig viele Dateien (bis 2 GB in der kostenlosen Variante) per Drag-und-Drop zu tauschen.

Die legale Nutzung der App ist den Machern von Pipe sehr wichtig, wie sie betonen. Es sind auch keine blutjungen Studenten, die Pipe gestartet haben, sondern erfahrene Internet-Cracks, die unter anderem bereits Soundbeat (Simfy) und Gracenote mitentwickelt haben und vermutlich keine Lust haben, sich mit der Musik- und Filmindustrie anzulegen.

Pipe ist noch nicht offiziell gelauncht und kann derzeit nur per Einladung genutzt werden. Eine App fürs Smartphone ist ebenfalls geplant.

Pipe Homepage

Alternative: Dropbox

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