RSS: Rettung für Surfsüchtige

Seit ein paar Tagen hat auch der Tonspion einen RSS-Feed. Doch was hat es eigentlich auf sich mit diesem Datenformat, das im Netz in den letzten Monaten für so viele Schlagzeilen gesorgt hat?

Die Welt des Webs wird immer unübersichtlicher. Von Tageszeitungen über Onlinemagazine bis zu Netztagebüchern buhlen unzählige Angebote um unsere Aufmerksamkeit. Zum Glück gibt es jetzt eine Technologie, die Struktur ins Datenchaos bringt: Rich Site Summary, kurz auch RSS genannt. RSS ist sozusagen das Newsticker-Datenformat des Webs. Immer mehr Internet-Anbieter ermöglichen es ihren Nutzern, mit Hilfe von RSS stets auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Die RSS-Daten einer Website lassen sich mit einem speziellen Programm abonnieren, das in der Fachsprache als RSS-Reader bezeichnet wird. Sobald ein neuer Text auf einer abonnierten Webseite erscheint, meldet das RSS-Programm seinem Nutzer die dazugehörige Überschrift. Damit lassen sich schnell dutzende von Internet-Angeboten nach interessanten Neuigkeiten durchforsten, ohne dass jede einzeln besucht werden muss.

Die Auswahl eines RSS-Readers ist wie die Wahl des richtigen Autos. Fahren tun sie alle, nur die Armaturenbretter sehen unterschiedlich aus. Eine Frage des Geschmacks also. Hier drei Empfehlungen für Neulinge:

Der Sharpreader ist ein solides RSS-Programm für Einsteiger wie auch Vielnutzer. Die Programmoberfläche ist weitestgehend selbsterklärend. Sobald der Sharpreader neue Meldungen findet, blendet er die Überschriften kurz auf dem Desktop ein. Wer selbst ein Weblog betreibt, kann das Programm zudem um einige nützliche Plugins erweitern. Auch gut: Den Sharpreader selbst gibt es ganz und gar umsonst.

Amphetadesk ist ein weiteres Programm, das auch RSS-Anfänger mit Leichtigkeit bedienen können. Anstatt seine Nutzer mit einer neuen Oberfläche zu verwirren, setzt Amphetadesk ganz einfach auf den Webbrowser als Info-Schnittstelle. Wie so viele RSS-Reader ist auch Amphetadesk vollkommen kostenfrei.

Wer RSS schließlich ganz ohne großen Installationsaufwand ausprobieren will, hat dazu bei Bloglines.com Gelegenheit. Bloglines setzt an Stelle des üblichen Programms auf ein Web-basiertes Angebot, auf das man von jedem Ort aus zugreifen kann. Die Bloglines-Registrierung ist kostenlos, die Benutzeroberfläche praktisch selbsterklärend. Innerhalb von wenigen Minuten lässt sich so kinderleicht das eigene RSS-Portfolio zusammenstellen.

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