Rubber Tracks Studio: Achtung, Aufnahme!

Zu Besuch bei Chrono im Converse Rubber Tracks Studio in Hamburg

14 Bands in sieben Tagen. Derzeit hat das Converse Rubber Tracks Studio seine Zelte in Hamburg aufgeschlagen. Erstmals in Deutschland haben Nachwuchsbands hier die Möglichkeit, unter professionellen Bedingungen kostenlos aufzunehmen. Wir haben Chrono während ihrer Session im Studio besucht.

Hamburg, Eimsbüttel, H.O.M.E. Studios. Hier finden seit einigen Tagen die Aufnahmen jener Bands statt, die für die Sessions im Converse Rubber Tracks Studio ausgewählt wurden. Goldene Schallplatten von Echt, Rammstein oder Helloween sorgen für ehrfürchtige Blicke – das Studios unter Leitung von Franz Plasa gehört zu den besten Adressen der Hansestadt.

Am vierten Tag der einwöchigen Sessions feilt in einem der Studios die Stuttgarter Metal-Band Chrono an den Drumspuren ihres Songs „Heart Eater“, den sie schon länger aufnehmen wollten: "Deshalb haben wir uns riesig über den kostenlosen Tag im Studio gefreut. Die Anfahrt war zwar etwas unbequem, aber das ist egal.“ 

Nebenan tun sich Tiny White Radio mit der ungewohnten Studiosituation schwer. 14 verschiedene Bands in sieben Tagen aufzunehmen, ist auch für Jason Finkel und Bryan Pugh, die beiden Toningenieure, die normalerweise im Rubber Tracks Studio in New York sitzen, eine echte Herausforderung. Doch die beiden haben schon viel Erfahrung mit Nachwuchsbands gesammelt. Unzählige Bands haben bereits die einmalige Chance genutzt, in die professionelle Studioarbeit reinzuschnuppern. Auch der britische Shootingstar King Krule hat bereits im Rubber Tracks Studio aufgenommen.

Chrono sind mit ihrem Sound so etwas wie Exoten unter den Nachwuchskräften, die hier aufnehmen können. Als „Progressive Metal“ bezeichnen die fünf Schwaben ihren Sound, sonst bestimmten eher Indiesounds die Aufnahmen der letzten Tage. Die Fünf sind sehr angetan vom Studio, in dem sie heute den Tag verbringen: "Die Möglichkeiten, die man hier beim Aufnehmen hat, sind auf jeden Fall besser als alles, was wir bisher gesehen haben.“

Ihre Pläne mit den Aufnahmen des Tages sind konkret. Nach einer selbst veröffentlichten EP soll der Song als Single auf ihr erstes Album vorbereiten. Allerdings hängt die Truppe ihrem Zeitplan hinterher – komplexe Songs sind eben nicht so einfach fehlerfrei einzuspielen, vor allem wenn man mit der eigenen Nervosität zu kämpfen hat. Und zwischen einzelnen Takes fürs Studium gelernt werden muss. Das fertige Ergebnis, „Heart Eater“ von Chrono, gibt es in wenigen Tagen hier als Stream zu hören.

Mehr Infos zum Converse Rubber Tracks Studio

Tonspion Newsletter

Alle wichtigen Neuigkeiten aus der Welt der Musik einmal wöchentlich in deine Mailbox.
Kein Spam, versprochen! Du kannst dich in jedem Newsletter wieder abmelden.
* Pflichtfeld

Tonspion präsentiert täglich die beste neue Musik mit Streams, Videos und kostenlosen Downloads sowie die wichtigsten Neuheiten aus dem Netz. Folge uns auf Facebook:

▶ Du möchtest einen Beitrag bei Tonspion veröffentlichen? Schicke uns deine Idee!

Empfehlungen