Scissor Sisters von US-Plattenläden boykottiert

Sänger Shears kritisiert CD-Preise

Die Sister Scissors sind dabei, sich mit ihrem Album "Ta-Dah" in die erste internationale Popliga hineinzuspielen. Alles läuft wie geschmiert, könnte man meinen, wäre da nicht der Boykott einiger US-Plattenketten, die das Album nicht mehr verkaufen wollen.

Auslöser für den Verkaufsstopp war, dass Oberschwester Jake Shears bei einem Konzert sich über die hohen CD-Preise der US-Kette Trans World beschwerte. Shears hatte sich am Tag des Konzerts das Album der Raconteurs in einem der Geschäfte gekauft. Das Scissor-Sisters-Album wurde bei Trans World Läden für stolze $28.99 angeboten. Trans World betreibt über 800 Läden in den USA. Der Konzern verlangt nun eine Entschuldigung von Shears.

Das Management der Band gibt sich indessen gelassen: "Wir wollen keinen Krieg gegen irgendjemanden anzetteln und es gibt viel Liebe für die Scissor Sisters da draußen. Wir werden auch ohne Trans World in die richtige Richtung weitergehen". (ur)

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