Wie gut funktioniert MySpace wirklich?

Wissenschaftliche Studie untersucht den Einfluss der Online-Community

Alle tun es. Aber was bringt`s? Bringt MySpace wirklich neue Musik ans Tageslicht? Oder ist die Plattform in erster Linie ein Endlager für Karteileichen, genannt "Freunde"? Eine Studie will das nun herausfinden.

Ein Video auf YouTube, eine MySpace-Seite, und schon kann man als Musiker scheinbar tausende Internet-User direkt ansprechen. Die Technologie erlaubt es, dass heute nahezu jeder seine Musik selbst aufnehmen und im Netz veröffentlichen kann.

„Die neue Macht der Amateure“, der Traum von Web 2.0 – was bringt das alles Musikern tatsächlich? Ist es nicht heute genauso schwer wie früher, sich einen Namen zu machen und für die eigene Musik das richtige Publikum zu finden? Und wie finden sich Musikfans in dem großen Angebot zurecht, welches das Internet bietet?

 

Mit diesen Fragen befasst sich nun eine wissenschaftliche Studie, welche im Rahmen der Masterarbeit von Meike Kleine Brörmann, Studentin der Populären Musik und Medien an der Universität Paderborn, durchgeführt wird. Im Mittelpunkt der Studie steht eine Umfrage mit MySpace-Nutzern. Ziel ist es herauszufinden, welchen Einfluss MySpace als weltweit größte „Social Networking“-Seite und erste Anlaufstelle für Künstler und Musikfans im Internet tatsächlich hat. Fragen zu Nutzungsgewohnheiten, Erfahrungen und Meinungen über MySpace sollen hierüber Aufschluss geben.

 

Die Umfrage ist ab sofort und bis zum 15. Mai online unter folgendem Link zu erreichen:

Zur Umfrage


Teilnehmen kann jeder, der MySpace nutzt, ob Musiker oder Musikfan. Ein eigenes MySpace-Profil ist nicht erforderlich.

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