Wie war`s denn eigentlich bei... Arctic Monkeys?

Besuch aus UK im Doppelpack: Arctic Monkeys und The Coral live in Berlin

Laut, voll und gut war es. Die Jungspunde aus Sheffield haben am Montagabend in der ausverkauften Berliner Columbiahalle mächtig aufgedreht und eine immens druckvolle, aber stets auch lässige Rockshow geboten.

Nachdem zahlreiche Besucher in Vorfreude bereits ein paar Stunden lang draußen auf den Stufen gewartet hatten, öffnete die Columbiahalle kinder- und jugendfreundlich um 20.00 Uhr ihre Türen. Die ersten Reihen waren so schnell wie auch lauthals kreischend gefüllt ? so wie man es sich von Robbie Williams-Konzerten vorstellt. Schon ein weinig befremdlich.

Die von den Arctic Monkeys eingeladenen Briten The Coral eröffneten den Abend mit ihrem leichten, schwebenden Britpop. Man hört es insbesondere den neuen Songs der Band an, dass Noel Gallagher ein großer Unterstützer dieser Band war und noch immer ist. Ein schönes Konzert, das neugierig auf das kommende (im Übrigen im Oasis-Studio aufgenommene) Album der Band macht.

Die Arctic Monkeys starten brutal bassig, aber schön laut in den Abend und bereits beim zweiten Track, der ersten Singleauskopplung des aktuellen Albums "Favourite Worst Nightmare", war die Hölle los in der Columbiahalle. Mitreißend und kraftvoll schmetterte das Quartett ?Brianstorm? in die glücklichen Gesichter der tanzwütigen Anwesenden und konnte dieses Energielevel auch bis zum Ende des kurzweiligen Sets halten. Natürlich ist ?I Bet You Look Good On The Dance Floor? dann der ersehnte und aus hunderten von jugendlichen Kehlen mitgesungene Höhepunkt des Abends. Beeindruckend souverän, lässig professionell, aber immer auch mit sichtlichem Spaß und viel Empathie bei der Sache, präsentierten sich Alex Turner und seine drei Mitstreiter von ihrer lauten Seite. Das war gut. (bb)

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