Wie wird´s eigentlich auf dem Melt?

Eine kleine Vorschau mit Chef-Organisator Stefan Lehmkuhl

Ein Festival steht und fällt oft mit dem Wetter. Aber in dieser Hinsicht und was das Line-Up betrifft, ist das großartige Melt-Festival auch dieses Jahr bestens gerüstet.

Das Melt war seit jeher nicht nur bekannt für die besondere Atmosphäre auf dem außergewöhnlichem Gelände und das geschmackssichere Line-Up, sondern auch für seine gute Organisation. Im letzten Jahr hingegen gab es zeitweise lange Schlangen und etwas Chaos im Ablauf - allerdings hatte das Festival auch mit enorm schlechten Wetter zu kämpfen, obwohl es darauf mit seinen vielen Überdachungen eigentlich optimal vorbereitet ist. 

Organisator Stefan Lehmkuhl, bei dem die Fäden der Organisation im Vorfeld zusammenlaufen, macht aber deutlich "dass wir im Vergleich zu anderen europäischen Festivals im Ablauf sehr gut sind. Manchmal mangelt es den Leuten auch an Vorstellung, was dort zu bewerkstelligen ist. Dass wir trotz des Unwetters im letzten Jahr kein Auto aus dem Schlamm ziehen mussten, ist zum Beispiel eine Leistung."

Was das Melt von anderen festivals abhebt, ist das Gelände mit seinen riesigen Industriemaschinen, die so genannte "Stadt aus Eisen". Aber das alleine macht auch noch kein gutes Festival aus. "Ich habe schon einige Locations gesehen, die wirklich viel zu bieten hatten, was aber von den Organisatoren einfach nicht erkannt wurde." Genau das ist beim Melt nicht der Fall, die futuristische Kulisse wird im wahrsten Sinne des Wortes auch dieses Jahr wieder ins rechte Licht gesetzt werden.

Natürlich ist das Programm des Melt in seiner Mischung nahezu unschlagbar. Dennoch arbeiten Lehmkuhl & Co. ständig an Verbesserungen: "Für dieses Jahr haben wir die Bühnen noch besser angordnet." Wenn in diesem Jahr das Wetter gütig ist, dürfte es wieder ein großes Pop-Spektakel werden, so viel steht fest.

Und zu guter Letzt: Wie ist das eigentlich mit der Finanzierung? "Wir haben lange daran gearbeitet, dass das Melt rentabel wird. Zum Glück haben wir auch treue Fans, die ihre Karten im Vorfeld bestellen. So können wir besser organisieren und schon frühzeitig kalkulieren, dass es auch finanziell funktionieren wird."

Gut zu wissen, denn wenn die finanzielle Seite gesichert ist, heißt das nicht, dass viel Gewinn ausgeschüttet wird, sondern in erster Linie, dass das Melt-Festival auch wieder im nächsten Jahr stattfinden wird.

 

Tonspion präsentiert das Melt 2009 

17.-19. Juli  Ferropolis / Grafenhainchen

u.a. mit Oasis, Simian Mobile Disco, Bloc Party, Fever Ray, Travis und Gossip

Alle Informationen zum Festival und den Ticket-Vorverkauf findet ihr auf der offiziellen Website

Thema: 

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