City Slang

Threadbare

Port O'Brien - Threadbare

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Bewegender Trauerkloß
Während es auf dem Erstling noch an allen Ecken und Enden rumpelte, klingen Port O'Brien heute hörbar ruhiger und bedächtiger - allerdings nicht ohne Grund und auch nicht ohne dabei zu jeder Sekunde zutiefst zu bewegen.
Boys

Cortney Tidwell - Boys

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Im intimen Raum
Cortney Tidwell dürfte auch dem Kenner erst einmal herzlich wenig sagen. Aus Nashville soll die Singer/Songwriterin stammen, was aber falsche Assoziationen weckt. Island wäre da weitaus angebrachter - und dunkle Popseele, die mit der Euphorie und dem Unglück spielt.
There Are No Goodbyes

Sophia - There Are No Goodbyes

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Das Gute am Trübsal
Das Phänomen ist simpel: Geht's dem Künstler dreckig, schreibt er gute Songs. Scheint ihm aber die Sonne aus dem Allerwertesten, lässt die Halbwertzeit seines musikalischen Outputs nicht selten zu wünschen übrig. Robin Proper-Sheppard geht es dieser Tage hörbar dreckig.
We Breed Champions

Royal Bangs - We Breed Champions

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Wirklich anders und gut
Die Gebrüder Followill kommen aus Tennessee und bespielen in Berlin nun die große Mobilfunkarena. Dort spielt die vermeintliche Champions League. Royal Bangs kommen auch aus der Gegend - und sie würden die Kings of Leon mit links an die Wand rocken. Wirklich.
Labyrinthes

Malajube - Labyrinthes

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Ein Mahnmal für den Progrockpop
Die Franko-Kanadier von Malajube haben ein weiteres Pfundstück rausgehauen: „Labyrinthes“ ist ein schwer verständlicher Rockbrocken, der aber trotzdem runtergeht wie Öl.
Replace Why With Funny

Dear Reader - Replace Why With Funny

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Ohren auf Johannesburg
Dinge gibt’s, die gibt’s doch gar nicht. Wie Indiepop from downtown Southafrica zum Beispiel. Und was sich da unter dem Namen Dear Reader exotisch anhört, ist ganz schön groß und gut.
1994-2008

Nada Surf - 1994-2008

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Schickes für den Schrein
Alle Jahre wieder sprießen die Best Of-Alben und Singles-Kollektionen altvorderer Bands und Künstler aus dem eisigen Boden. Während man 99% von diesem Weihnachtsnippes nicht braucht, gibt es nun eine ganz besondere Box, die es in sich hat.
Oh (Ohio)

Lambchop - Oh (Ohio)

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Kurz vorgestellt
Während Lampchop in ihren Anfangstagen noch eine musikalische Kommune waren, die den Country wieder cool machten, wird die Band mehr und mehr zum Soloprojekt von Sänger Kurt Wagner. Entsprechend dominieren heute milde Altersweisheit und gediegene Klänge.
Next Year In Zion

Herman Dune - Next Year In Zion

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Zeitlos zuversichtlicher Anti-Folk
John Peel mochte diese Musik von Anfang an. Aber sicher nicht, weil Herman Dune wie der neue heiße Shit, sondern eher wie das Gegenteil davon klingt, nämlich absolut unhip.
Carried To Dust

Calexico - Carried To Dust

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Filmfest für Endorphine
Das letzte Album dieser Band wurde mit gemischten Gefühlen und Reaktionen aufgenommen. Wer jenen Vorgänger zu „Carried To Dust“ nur mittelprächtig fand, dürfte mit diesem neuen Calexico-Album aber wieder vollste Zufriedenheit verspüren.
Your Anchor

Lackthereof - Your Anchor

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Verrückter Hund
Lackthereof, so nennt sich das Soloprojekt des Schlagzeugers von Menomena. Und „Your Anchor“ heißt das zweite seiner neun Alben, die er bereits in seinem Keller in absoluter Eigenregie und Freiheit gemacht haben soll. Zum Glück kam dieses Werk jüngst ans Tageslicht.
Fasciinatiion

The Faint - Fasciinatiion

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Mensch und Maschine
Seit zehn Jahren bringen The Faint in schöner Regelmäßigkeit gute Platten raus. Inzwischen haben auch sie sich von ihrem Label Saddle Creek verabschiedet und ihre Geschicke selbst in die Hand genommen.
All We Could Do Was Sing

Port O'Brien - All We Could Do Was Sing

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Alaska ist the new loud
Was hat uns Alaska außer oller Lachse noch zu bieten? Van Pierszalowski, der kreative Kopf der Band Port O`Brien, musste bisher jeden Sommer im väterlichen Fischerei-Betrieb anpacken, hat aus dieser Hölle aber nun ein wohlklingendes, herzensgutes und mitreißendes Debüt gezaubert.
The Devil, You + Me

The Notwist - The Devil, You + Me

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Konsequent anders
Was mit Slayer-artigen Riffs in den frühen 1990ern begann, ist heute verschrobener Pop mit fein rockender Electronica und dem Jazz-Gedanken im Hinterstübchen. The Notwist klingen auf jedem Album völlig anders, so auch auf dem 2008 erschienenen „The Devil, You + Me“.
Tempo Tempo

Blackmail - Tempo Tempo

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Smart & Hart
Die alte Dame aus Koblenz meldet sich erneut zu Wort. Mit aufgerissenen Verstärkern und scheppernden Trommeln geben Blackmail einen ersten Vorgeschmack auf ihr im März erscheinendes Album. Laut, straight und durchaus vielversprechend klingt das!
Slang Gang #2

City Slang - Slang Gang #2

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Exquisite Slang-Häppchen
City Slang lässt zum bereits zweiten Mal in sein Repertoire blicken, indem es einen digitalen MP3-Sampler veröffentlicht. Das kann sich mit sechs ausgewählten Songs hören lassen – und das auch noch völlig kostenfrei.
Lucky

Nada Surf - Lucky

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Vielversprechender Vorbote
So langsam aber sicher gedeihen sie zu einem Urgestein des melodiösen Indierocks. 1992 erblickten sie das Licht der Welt, durchkurvten alle Höhen und Tiefe des Erfolges, aber wirken heute noch so frisch wie anno dazumal: Nada Surf.
In Our Bedroom After The War

Stars - In Our Bedroom After The War

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Ein Popmärchen
Das letzte Album „Set Yourself On Fire“ war ein glänzendes Werk, das weite Kreise zog und viele Liebhaber hatte. Eine undankbare Position für den Nachfolger, so umwerfend schön seine Geschichte auch ist.