21

Adele - 21

Redaktionswertung: 
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Nach „19“ kommt „21“, Adele bleibt sich mit ihrem zweiten Album treu. Das Auf und Ab der Gefühle eines Twen, der mit Preisen überhäuft, von gewichtigen Produzenten hofiert und von ihrem Label als große Hoffnung gehandelt wird, bildet die Folie für „21“. Und schlägt voll ein.

Adele hat in ihrer Karriere schon etwas erreicht, wovon viele Musiker ihr Leben lang vergeblich träumen: Ihr zweites Album „21“ hat sie gemeinsam mit Rick Rubin produziert, der Adeles Soul das nötige Fett verleiht. Daneben konnte sie sich über die Hilfe von Paul Epworth freuen. Das Ergebnis: Mit „Rolling In The Deep“ ein dicker Hit, dem der andere große Sänger unserer Zeit, John Legend, mit seiner A-Capella-Version quasi ein Denkmal setzt. Mit "Lovesongs" von The Cure hat Adele selbst zudem die wahrscheinlich schönste Coverversion seit vielen Jahren eingesungen und mit „21“ ein Album, auf das sich dieses Jahr sehr viele einigen werden.

Ihre Auseinandersetzungen mit einer verflossenen Liebe trägt Adele mit einer unverschämt reifen Stimme vor, und hält mit Bravour die Balance zwischen Stärke und Verletzlichkeit: Sie schreit ihre Wut mit Power ihrem Ex ins Gesicht, um sich danach ins Schneckenhaus des Selbstmitleids zurück zu ziehen oder in gemeinsamen Erinnerungen zu kramen. Das scheint so schmerzhaft gewesen zu sein, dass Adele angekündigt hat, in den nächsten zwei Jahren die Finger von Beziehung zu lassen. Hoffen wir, dass sie es sich anders überlegt...

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