Die Auswendigen Muster

Die Auswendigen Muster

Adolar

Redaktionswertung: 
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Bevor im Verlauf der zweiten Jahreshälfte ein neues Album von Adolar erscheint, hauen die Jungs kurz und schmerzlos eine Cover Version von ihren Kollegen Bratze für lau raus.

 

Es geht schon ganz schön fix mit der Truppe aus Leipzig und Berlin. Ein gutes Jahr nach der Gründung erscheint eine erste EP, die viel Beachtung und Anklang findet, und ein weiters Jahr später geht es mit dem Debüt in dieser Art konsequent weiter. Gemeinsam mit viel DIY und Bock, spielen die vier Jungs dazu eine unübersichtliche Anzahl an Konzerten durch hiesige wie europäische AZs, Festivals, kleine und große Läden.

Am 15. Oktober soll der Nachfolger zu „Schwörende Seen, ihr Schicksalsjahre!“ auf Unterm Durchschnitt erscheinen. Zuvor haben die Indie-Punks jedoch ein kleines Geschenk vorbereitet. Adolar haben sich den Song „Die Auswendigen Muster“ der Hamburger Elektro-Krawall-Brüder Bratze vorgenommen und verschenken das Ergebnis samt Booklet nun im Netz.

Mit ihrer straighten und vielschichtigen Art nimmt das Quartett dem Original seinen Discoflair, und liefert eine eigenständige Version ab. Adolar tauschen lockere Beats gegen wilde Dynamik, Synthies gegen Gitarre, Bass und Schlagzeug aus. Immerhin spielen Adolar in erster Linie Punkrock und lassen es dementsprechend kesseln. Alles andere wäre auch nicht ihr Stil. Wie heißt es hier bei „Die Auswendigen Muster“ so treffend: "Keine Lust mich zu verbiegen". Wozu auch.

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