Zu den Takten des Programms

Zu den Takten des Programms

Adolar

Redaktionswertung: 
schlimm
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ordentlich
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sehr gut

Nur ein Jahr nach "Schwörende Seen, Ihr Schicksalsjahre!" legen Adolar nach. Diesmal spielen sie "Zu den Takten des Programms", dem zweiten Album der grob als Punkrocker einzuordnenden Truppe, mit ehrlicher und brachialer Haltung.

Es ist wirklich erst drei Jahre her, dass Adolar ihre erste 7“ "Planet Rapidia" veröffentlicht haben. Zwischen damals und "Zu den Takten des Programms" liegen unzählige Kilometer auf Tour und ein viel beachtetes Debütalbum. Doch von Ermüdungserscheinungen will das Leipziger Quartett nichts wissen. Stillstand bedeutet Tod und Adolar rotieren lieber fleißig weiter - zwischen Punk, Indie, Emo oder Hardcore.

So auch bei "Zu den Takten des Programms". Ein rohes, aggressives wie kurzweiliges Album, bei dem Adolar gewohnt viele Haken schlagen und sich abermals nicht scheuen, Pop im kleinen Großformat hinzuzuziehen. Mit dynamischer Vielschichtigkeit setzt sich das Quartett mal laut und wütend, mal ruhig und besonnen mit dem Ich und der Umwelt auseinander.  Nach wie vor mit viel Verzweiflung im (Sprech)Gesang und literweise Herzblut, wirkt das zweite Album dadurch nicht zuletzt so frisch und lebhaft, wie die erste 7“.

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