Impermanence

Impermanence

Agoria

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Sebastian Devaud aka Agoria gehört seit mehr als zehn Jahren zu den umtriebigsten Produzenten der französischen Elektronik-Szene und sitzt doch zwischen den Stühlen. Für Agoria offenbar die beste Ausgangslage, um mit seinem dritten Album „Impermanence“ Genrekonventionen hinter sich zu lassen.

Sebastian Devaud ist zu jung, um zu Laurent Garniers Generation gezählt zu werden, zu alt um zur Ed Banger-Posse zu gehören und zu Techno, um als Teil der French House-Posse um Etienne De Crecy und Daft Punk durchzugehen. Wahrscheinlich lief er deshalb für mich trotz hervorragender Releases wie der Mix-CD „At The Controls“ unter ferner liefen.  

Mit „Impermanence“ setzt Agoria aber ein fettes Ausrufezeichen unter die Entwicklung, die er 2006 mit der Gründung seines Labels InFiné angestoßen hat. Unter anderem wurde auf InFiné Apparats Album „Walls“ für den französischen Markt veröffentlicht oder der imposante Klassik-Techno-Clash von Aufgang. Trotz vieler Maxis sind es die Alben, die InFiné zu einem besonderen Label machen. „Impermanence" ist reifer und erwachsener Techno mit Wurzeln in Detroit und einem Auge auf Pop, der sich nie mit der Rolle als DJ-Futter zufrieden gibt. Dazu arrangiert Agoria zu viele Brüche und lässt seine Bassdrums stets sachte fragend pulsieren: „Na, hörst Du auch zu?“ Natürlich!

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