Good Time

Good Time

The Aim Of Design Is To Define Space

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Wenn gut wird, was lange währt, dann muss das hier wohl gut sein. Schließlich kündigten Aim Of Design ihr zweites Album schon im vergangenen Dezember an. Nach Labelwechsel, Labelsuche, Krimskrams ist die Band jetzt fertig. Na dann: Good Time.

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Ein ganzes Stück fetter als das Debüt "Gosen You Can Rave II" haut "Good Time" in so manche Trendsoundkerbe. Feine Wire-Gitarren, wohlplatzierte Synthies, Rufgesang und solides Rhythmusrumpeln hauen sich einen ansehnlichen Discopop-Katharsisrock-Hybriden zurecht. Auf dem fühlen sich die üblichen Symbolparaden, Powerslogans, Befindlichkeitsspitzen, Regionalhighlights und Kindereien aus dem TOADITS-Kosmos recht wohl. Insofern also alles wie gehabt, nur dicker. Und noch immer will sich die Band zwischen Epigonentum, Trendsetting, Genialedilletantentum, Punkrock und Kinderquatsch mit Kippenberger nicht entscheiden. Sie recyclen altes eigenes, kleistern Fremdzitate irgendwie ins Gesamtwerk, beobachten genau, treffen mit markanten Worten oder singen halt irgendwas schmissiges. Das ist, natürlich, manchmal ziemlich geil und, natürlich, manchmal so scheiße, dass es raucht. Single und Hörprobe "Depeche Mode" gehört so ein bisschen zu ersterem. (sc)

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