En Passant

En Passant

Alphawezen

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Alphawezen könnten als neue musikalische Mitte durchgehen. Im positiven Sinne, denn sie vereinen zuckersüßen Pop mit straightem New Wave – und lassen das dann wiederum von der Mediengruppe Telekomander remixen.

Zuckerbrot und Peitsche: „Speed Of Light“ ist wunderbar kitschig. Doch eben noch von bezaubernden Sängerin Asu Yalcindag umgarnt, möchte man ihr auf „Welcome To Machinarchy“ wirklich nicht widersprechen. Ein Konglomorat von Einflüssen, Ernst Wawra konnte sich als der musikalische Mastermind von Alpahwezen anscheinend nicht so richtig entscheiden. Macht überhaupt nichts, denn so repräsentiert man eben noch den eingängigen Pop, um sich im nächsten Augenblick in wesentlich dunklere Gefilde zu begeben und sich dabei stets vor dem Synthie-Sound der Achziger zu verbeugen. So trifft auf „En Passant“ Electro auf Ambient und New Wave goes Disco - um dann doch wieder vom Pop zusammengeführt zu werden. Erstaunlich, wie gut das funktionieren kann. Alphawezen ermöglichen uns den Download von „Speed Of Light“ in der „Godart String Version“, eine gelungene Variation des radiotauglichen Higlights auf „En Passant“. An gleicher Stelle gibt´s „Welcome To Machinarchy“ im famosen Remix der Mediengruppe Telekommander. (js)

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