alt-J

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Das Trio aus Leeds ist nach zwei hoch gelobten Alben mit "Relaxer" zurück. 

Manchmal ist es schon verdammt schwierig eine hochtalentierte Band zu sein. Mit dem ersten Album „An Awesome Wave“ etablierten sich alt-J auf Anhieb im Indiekosmos, gewannen 2012 den begehrten Mercury-Prize für das beste Album. „This Is All Yours“ folgte 2014 und wurde ihr bislang kommerziell erfolgreichstes Album. Und das obwohl der Nachfolger nicht minder komplex oder verkopft daher kam, wie das Debüt. Ein Hoffnungsschimmer für alle Zweifler: Gute Musik wird doch noch gekauft. Aber was jetzt?

Dieser Schlag von Bands sind sich meist der größte Stein im Weg. Zwangsläufig muss das bis zu einem gewissen Grad so sein, weil sie immer an ihrem eigenen Erfolg, an ihrem bisherigen Output gemessen werden. Und der ist bei alt-J nun mal außerordentlich überragend.

Zum anderen sind Bands wie alt-J musikalische Ausnahmetalente mit dem Hang zum Perfektionismus. Kritisch gegenüber sich selbst und allem was sie umgibt, eventuell sogar einschränkt oder daran hindert den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.

Die eigene Messlatte liegt also auf allen Ebenen abnorm hoch – sowohl bei den drei Jungs von der Insel selbst, als auch bei Fans und Kritikern. Deshalb haben wir uns aufgemacht, das dritte Album in Einzelteilen zu sezieren. Schmeißt die Spotifyplaylist an – wir haben da mal was vorbereitet – und geht mit uns „Relaxer“ von vorn bis hinten durch.

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Alben

Alt-J "Relaxer" Artwork

alt-J - Relaxer

Artist: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Track-by-Track
Alt-J  müssen und wollen es ihren Kritikern ein weiteres Mal beweisen: Nach zwei großen Alben sind sie mit "Relaxer zurück. Die Singles "3WW" und "In Cold Blood" zeichneten vorab ein breites musikalisches Spektrum der neuen Platte. Was aber können die weiteres sechs Songs? Wir klären es in unserem Track-by-Track-Review.
This Is All Yours

alt-J - This Is All Yours

Artist: 
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schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
State of the Art
Alt-J haben sich zwei Jahre Zeit genommen, einen Nachfolger für ihr preisgekröntes Debütalbum "An Awesome Wave" auf den Markt zu bringen. Es hat sich gelohnt. Mit zwei kleinen Ausnahmen.
An Awesome Wave

alt-J - An Awesome Wave

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schlimm
schwach
mittelmäßig
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herausragend
Pulsierender Shortcut
Die Tastenkombination alt-J, nach der sich diese junge Band benannt hat, ist ein Shortcut auf der englischen Mac-Tastatur für ∆. So definierend der Name gehalten ist, so vielfältig ist dieses musikalische Delta-Zeichen bei seinem Sound. Hinter dem Titel "An Awesome Wave" verbirgt sich ein spannendes wie facettenreiches Debütalbum.

News

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2012 sagt Tschüss, und hinterlässt seine musikalischen Erinnerungen auf Tonträgern. Wobei gerade das geliebte Vinyl nicht immer für Freude sorgt. Tonspion-Redakteur Daniel Kottkamp, unser Mann für Rock und Indie, blickt zurück.

Videos

alt-J - In Cold Blood (Bild: Video / Youtube)

alt-J - In Cold Blood

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