Imperator Of Pop

Imperator Of Pop

Amos

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Amos als deutschen Mika zu bezeichnen wäre nicht besonders treffend. Der selbsternannte Imperator Of Pop hat nämlich die besseren Ohrwürmer und auch deutlich mehr Pfeffer im Hintern.

Das Presseinfo schreit: „Disco is (endlich wieder) back!“. Dank den Scissor Sisters, Snax und eben Mika, dürfte das aber schon seit einiger Zeit der Fall sein. Mit Amos haben wir jetzt aber endlich unseren eigenen glamourösen Exportschlager im Glitzer-Dress anzubieten. Die zwölf Songs seines Debütalbums pendeln zwischen 80s Pop, Disco-Glam, groovenden Gitarren-Riffs und funky Bläsern umher. Das Ganze erinnert dann auch an einen jungen Michael Jackson, als dieser noch von Quincy Jones produzierte Überhits ablieferte. Ein Album voll dieser Überhits könnte sich aber selbst im Zuckerguss ertränken, doch da hat Amos, schlau wie er ist, die Perlen gut ausgewählt. Neben discoiden Tanzflächen-Füllern und Pop-Krachern ist auch die ein- oder andere Schmusenummer mit dabei. Dass nicht jeder Song so einen Biss wie „Rock“, „All Over Again“ oder „Imperator Of Pop“ hat, sei verziehen, denn im Ganzen macht das Album Sinn und vor allem Spaß. (dk)

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