Anderson .Paak

Anderson .Paak (Pressefoto / Kingstar Music)

Rap, R&B, Soul, Pop, Funk - was kann Anderson .Paak eigentlich nicht? Der Kalifornier hat sich in den vergangenen Jahren zu Everybody's Darling der Szene entwickelt und macht deutlich, dass musikalisches Talent auch heutzutage noch viel Wert ist. 

16 Jahre mussten Fans warten, bevor 2015 Dr. Dres Comeback-Album "Compton" das Licht der Welt erblickte. Ein solides Album, welches die enormen "Detox"-Erwartungen selbstverständlich nicht erfüllen konnte. Und so überrascht es auch nicht, dass wir diesem Album heutzutage etwas ganz anderes als große Hits zu verdanken haben: Brandon Paak Anderson. 

1986 geboren in Oxnard, Kalifornien, beginnt er 1997 in der lokalen Baptistenkirche mit dem Schlagzeugspielen. 2010 veröffentlicht er unter dem Namen "Breezy Lovejoy" seine erste EP, verliert kurz darauf jedoch seinen Job und sieht sich zusammen mit seiner Frau und dem gemeinsamen Kind mit der Obdachlosigkeit konfrontiert. 

Shafiq Husayn von Sa-Ra stellt ihn glücklicherweise als Assistenten an und ermöglicht ihm zudem in seinem Studio das Debütalbum "O.B.E., Vol. 1" aufzunehmen, welches bereits einen guten Vorgeschmack auf den einzigartigen Mix aus Hip-Hop, Neosoul, Dancepop, Funk und R&B liefern sollte. 

Es folgt der Namenswechel, das zweite Album "Venice", die Zusammenarbeit mit Knxwledge als NxWorries und größere Aufmerksamkeit durch den gemeinsamen Song "Suede". Dieser Song öffnet ihm die Tür zu Dr. Dre und sorgt dafür, dass er auf insgesamt sechs Songs auf "Compton" seinen Platz findet. 

Er kommt bei Dres "Aftermath Entertainment"-Label unter und veröffentlicht das Album "Malibu", welches ihn endgültig aus dem Geheimtipp-Status befreit und ihn zu Everybody's Darling der Rap-, Soul- und R&B-Szene macht. Im November 2018 folgt das Album "Oxnard" und die ersten Headlinertourneen. Doch Überraschung: .Paak lässt dieses Mal nur wenig Zeit verstreichen und veröffentlicht zwischen zwei Touren sein fünftes Album "Ventura". 

Diskografie Anderson .Paak

2012: O.B.E., Vol. 1 (als Breezy Lovejoy)

2014: Venice

2016: Malibu

2018: Oxnard

2019: Ventura

Alben

Anderson .Paak - Ventura (Artwork)

Anderson .Paak - Ventura

Künstler Bio: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Anderson .Paak möchte mit "Ventura" einen Gegenschlag zur Fankritik des Vorgängers liefern. Das Ergebnis ist eine musikalische Wiedergutmachung, die fantastisch klingt und dabei doch ein wenig Mut vermissen lässt. 

Das Artwork von "Malibu" von Anderson .Paak

Anderson .Paak - Malibu

Künstler Bio: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut
Zwischen Venice und Malibu passiert einiges

Noch nie etwas von Anderson .Paak gehört? Höchstens mal den Namen in den Credits auf “Compton” von Dr. Dre erspäht? Noch ist das als hinnehmbarer Fauxpas zu verbuchen. Auf seiner aktuellen Platte macht Paak aber sehr deutlich, dass das nicht mehr lange so durchgeht.

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Letzte Änderung: 20.06.2020