Ich Bin Der Eine Von Uns Beiden

Ich Bin Der Eine Von Uns Beiden

Andreas Dorau

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Fast hätte man Andreas Dorau vergessen, doch selbst acht Jahre nach seinem letzten Album kommt so etwas wie eine Euphorie des Comebacks auf. Und es scheint, als sei Dorau so aktuell und frisch wie ein Newcomer.

Nach seinen jugendlichen NDW-Anfängen hat sich Andreas Dorau in den letzten fünfzehn Jahren immer deutlicher als grandioser Pop-Entertainer mit House/Techno-Fundament entpuppt. Releases auf Ladomat, Kompakt, später auch auf Motor Music zeigten auf ganz eigentümliche Weise, wie der musikalische Raum zwischen Avantgarde und elektronischer Popmusik ausgefüllt werden kann. Anfangs für die naiven Texte und das Plastik-Superstar-Image belächelt, glich die Ankündigung seines neuen Albums „Ich bin der eine von uns beiden“ einer lang erwarteten Auffrischung in der scheinbar berechenbaren Musikflut. An Andreas Dorau kommt man schwerlich vorbei, er drängt sich geradezu auf mit all der Einfachheit und Plakativität, die jedoch weit mehr aufgreift als man es vermuten mag. Als Vorab-Single wurde der Song „Kein Liebeslied“ mit Remixen von T.Raumschmiere, den Gebrüdern Teichmann sowie DJ Koze ausgekoppelt. Letztere Version stimmt auf das Album ein, das bei Mute am 23.05. veröffentlicht wird. (jw) Download-Tipp: Auf „Download“ klicken und eine eMail-Adresse für den Dorau/Mute-Newsletter angeben. Der MP3-Link wird anschließend per eMail zugesendet.

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