Anniemal

Anniemal

Annie

Redaktionswertung: 
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Vor sechs Jahren hatte die norwegische Sängerin Annie einen beachtlichen Clubhit. Der hieß auch „Greatest Hit“ und basierte auf einem Madonna-Sample. Und wieder einmal zeigt sich die ungeheuerliche Leichtigkeit mit der die Skandinavier an Pop rangehen.

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Annie Lilie Berge Strand, so der volle Name der 25-jährigen jungen Dame. Sie wuchs im norwegischen Bergen auf, zu einer Zeit als Bands wie Röyksopp, Ralph Myerz oder die Kings Of Convenience aus den Kinderschuhen entwuchsen und erste Erfolge in Skandinavien feierten. Annie startete ebenfalls über das Label Tellé Records, mit einer 7“ namens „Greatest Hit“, die später von größeren Labels lizenziert wurde und in ganz Europa durch die Clubs kreiste. Annies brave wie auch laszive Art zeichnete ein Bild von der naiven Lolita-Disco-Prinzessin. Mittlerweile scheint sie gereifter und ihr erstes Album „Anniemal“ präsentiert Dance-Pop im leicht oldschooligen Plastik-Gewand. Trashig wirkt dies glücklicherweise nicht, eher wie eine gepitchte und verspielte Version von Madonna und Saint Etienne. Die Waage wird durch ein angenehmes Maß an forscher Elektronik und überzuckerten Popappeal gehalten. Und das scheinen tatsächlich nur die Skandinavier zu beherrschen. (jw)

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