Tragic Epilogue

Tragic Epilogue

Anti-Pop Consortium

Redaktionswertung: 
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schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Das Anti-Pop Consortium ist keine Wiederauferstehung des Corleone Clans, sondern das fehlende musikalische Glied (yeah) zwischen IDM und Public Enemy.

Spatzen können gar nicht pfeifen. Wenn doch, dann in diesem Jahr folgendes: Das Anti-Pop Consortium sind der Indie-HipHop Act der Stunde. Da es so etwas wie Indie-HipHop aber nicht gibt, sondern nur gute und schlechte Flows, verstehen sich Beans, Priest und Sayyid in erster Linie als anarchisches Anti-Major Consortium. Dementsprechend erschien ihr erstes Album auf dem Ark 75 Label und seit 2001 veröffentlicht das Consortium auf Warp, in deren Backkatalog damit mittlerweile für jeden etwas dabei ist. Wo sich Kollegen wie Busta Rhymes ohne Ende mit Champagner zulöten und im silbernen Mercedes den Superchauvi heraushängen lassen, zitieren die New Yorker lieber New Order, Bauhaus und Kiss(!) oder gehen in Bibliotheken. Musikalisch orientiert sich das Consortium an den Anfängen der HipHop-Kultur: grösstenteils samplefreie minimalistische Electro-Loops auf denen dann abwechselnd hervoragend raufgetoastet wird. Bei “Heatray“ vom Debut „Tragic Epilogue“ ist es Beans, der die Kür übernimmt und, ich wollte es nicht sagen, aber: das Anti-Pop Consortium war auch schon mal Support von Radiohead. (sz)

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