Hospice

Hospice

The Antlers

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Manchen Alben wird das Mp3-Format nicht gerecht. "Hospice" von The Antlers ist so eines, dessen Pracht man erst genießen kann, wenn ihre zu Gitarrenwände mutierenden Zerbrechlichkeiten in ihrer ganzen Körperlichkeit über einem zusammenschlagen.

128 kbit/s können eben nicht fassen, was in den Songs auf "Hospice" an Gefühlen stecken. Von ganz zart bis zu offenen Gewaltätigkeiten betritt die Band um Peter Silberman alle Gefühlswelten, die im Spiel sind, wenn es um das Leben und seine Abgründe geht.

Musikalisch setzen sich Silberman und seine beiden Mitstreiter Michael Lerner und Darby Cicci wenig Grenzen und schleppen Instrument um Instrument ins Studio, um der Verzweiflung ihres Sängers die entsprechende Wall of Sound entgegen zu setzen. Die Songs, die so entstehen, sind dicht gepackte kleine Kunstwerke, die sich unvermittelt zu einem Monster verwandeln können, das den kompletten Raum um einen herum für sich einnimmt. Und dazwischen schaffen The Antlers auch noch genügend Raum für berückend schöne Momente. Zu hören auf der Single "Two".

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