Tapestry Mastery

Tapestry Mastery

The Apes

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Ohne Gitarren, dafür aber mit einer Extraladung Bombast rumpeln und poltern die Apes durch Rockepen und kauzige Zwischenstücke. "Tapestry Mastery" heißt der neueste Einblick in ihre seltsam verzerrte Welt.

Download & Stream: 

Das Quartett aus der US-amerikanischen Hauptstadt braucht keine Gitarren, um die Rockmusik unbarmherzig durch den Wolf zu drehen. Da knallt Schlagzeug, da grollt Bass, da laufen Orgelflächen Amok. Mittendrin pendelt die Stimme ständig und unberechenbar von Paul Weil zwischen Rockcoolness und bösem Zauber. Das ist manchmal ein wenig lächerlich, manchmal völlig beknackt und gerade deshalb stets ein Fest. Die aktuelle EP "Tapestry Mastery" gefällt sich in oft schwerfälligem Pomp und könnte ab und an eine Prise der Raserei vertragen, die die Apes auch live zu einem Erlebnis macht. Doch auch so ist jeder Song und jedes Zwischenstück das Hinhören wert. Hier geht große alte Wuchtrockschule mit dem Grundschultheater Hand in Hand, hier tanzen hauchzarte Elfen Walzer mit dem Ultrabösen. Ein komplettes Album ist so gut wie fertig. (sc)

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