Monday at the Hug & Pint

Monday at the Hug & Pint

Arab Strap

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Es ist dunkel draußen. Nur noch ein paar Gäste hängen über ihrem Bier an der Bar. Einer packt eine Gitarre aus und fängt an im Takt des Regens zu zupfen. Ein anderer nimmt die verstaubte Geige, die zur Deko da hängt ab und spielt dazu.

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So oder ähnlich könnte es gewesen sein, damals. Aidan Moffat und Malcolm Middleton begegneten sich vor vielen Jahren irgendwo in einem Pub im Niemandsland zwischen Glasgow und Edinburgh und gründeten Arab Strap. Gemeinsam begannen sie Songs zu schreiben, über die Trostlosigkeit ihrer Heimat, über ihre bierseligen Landsleute auf der Suche nach gelegentlichem Sex und über einsame Nächte. Und schöner als Arab Strap oder ihre Kollegen von Mogwai kann man Land und Leute Schottlands nicht mehr vertonen: schwermütig und hoffnungsvoll, melancholisch und schwelgerisch, bescheiden und ehrlich. Jede Menge Attribute fallen einem ein, wenn man den Output der beiden Songwriter hört. Mit "Monday At The Hug & Pint" legen sie ein neues wunderschönes Album vor auf dem sie in getragenen Tempi mit schluchzender Geige und zurückhaltender Gitarrenbegleitung von ihrem Leben erzählen. "Who named the days" ist die erste herzerweichende MP3 Auskopplung aus dem Album, das im April 2003 erscheinen wird. (ur)

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