We Died They Remixed

Architecture In Helsinki - We Died They Remixed

Redaktionswertung: 
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gut
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Von Melbourne bis Helsinki: alles eine große Familie! Diese achtköpfige kanadische Kommune wurde just auseinandergeschraubt und wieder fein zusammengeschweißt: Schön ist das geworden!

Offiziell sind sie ein Oktett, auch wenn man des Öfteren noch ein paar mehr Instrumentalisten zu vernehmen meint. Denn da wird viel Gutes wie auch Rock-Ungewohntes aufgefahren. Neben den Standards werden analoge Samples und Synthesizer smart und sinnig eingesetzt, und auch eine Fagott, Tuba oder eine Klarinette darf es gern mal sein, stehen diese gerade griffbereit. So kreieren Architecture In Helsinki ihren unprätentiösen und mit hohem Wiedererkennenungswert ausgestatteten Sound. Ein Sound, der gekonnt und mit viel musikalischem Fingerspitzengefühl Indierock mit Elektronika in den großen Popmomenten zu verbinden weiß. Nun liegt ein Remix-Album der Kanadier vor, das als ein tourbegleitendes Release angedacht war, aber schlicht und einfach nicht pünktlich fertig wurde. Macht ja nichts, denn umso mehr kann man sich nun über ein limitiertes, fast sommerliches Remixalbum und den hier zu hörenden Remix von Franc Tétaz freuen. François Tétaz ist seit langer Zeit Engineer und enger Vertrauter der Band, der dem ein oder anderen aber auch durch Kompositionsarbeiten im Bereich der Filmmusik („Wolf Creek“) oder andere Remixarbeiten (Aphex Twin) bekannt sein dürfte. In seiner ursprünglichen Version ist „Wishbone“ auf dem Album von 2005 „In Case We Die“ zu finden, an dem neben François nun noch weitere namhafte Schrauber Hand angelegt haben, wie zum Beispiel Hot Chip, Safety Scissors, New Buffalo und Mocky. (bb)

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