Move in Spectrums

Move in Spectrums

Au Revoir Simone

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Vier Jahre nach ihrem bisher erfolgreichsten Album "Still Night, Still Light" melden sich Heather D'Angelo, Erika Forster und Annie Hart aka Au Revoir Simone mit "Move in Spectrums" zurück.

Download & Stream: 

Au Revoir Simone sind zurück! Im schnellebigen Popgeschäft sind vier Jahre eine lange Zeit, und viele gehypte Bands von gestern sind heute schon vergessen –  nicht so das Synthie-Trio aus Brooklyn, dessen Songs auf vielen Film- und Seriensoundtracks (u.a. „Grey´s Anatomy“ und „The L-Word“) gelandet sind.

Hört man das neue Album „Move in Spectrums“, merkt man allerdings, wie sehr man Heather D’Angelo, Erika Forster und Annie Hart doch vermisst hat: Upliftende Hits wie „More Than“ und „Crazy“ verführen sofort zum Mitsingen und -tanzen, in den ruhigeren Stücken wie „Love You Don´t Know Me“, „Just Like A Tree“ oder das schon als Single veröffentlichte „Somebody Who“ schwelgen Au Revoir Simone in verträumtem Shoegaze-Flair.

Nach dem letzten Album „Still Night, Still Light“ hatten sich die drei Musikerinnen keineswegs auf die faule Haut gelegt, sondern anderen Dingen gewidmet: Uniabschlüsse, Soloalben, Neben-Bandprojekte und Kooperationen mit Air und Johnny Marr standen auf dem Programm. Und glücklicherweise fanden sie Zeit, ihrer Leidenschaft zu frönen: dem Aufstöbern antiker Keyboards, um weiter am speziellen Au-Revoir-Simone-Sound zu feilen und zu experimentieren.

Toll daran ist, dass es die Band auch im zehnten Jahr ihres Bestehens schafft, so frisch und unverbraucht zu klingen, als hätten sie den Film „La Boum – die Fete“ zum ersten Mal gesehen. War ja vielleicht auch so, denn auf „Move in Spectrums“ sind durchgängig Eighties-Reminiszenzen spürbar, die dank der Originalinstrumente aus dieser Ära echt und schlüssig klingen und kein bisschen retro.

Ähnliche Künstler