Visible Forms

Visible Forms

Audrey

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Göteburg ist nicht nur Schwedens zweitgrößte Stadt, sondern hat momentan auch die spannendste Musikszene Skandinaviens. Das Quartett Audrey beispielsweise bezaubert mit melancholischen Klängen.

Über das an dieser Stelle schon des Öfteren löblich erwähnten Berliner Label Sinnbus erreicht uns eine ganz und gar zauberhafte Platte. Man darf in diesem Falle auch ruhig mal das Wort "Juwel" bemühen. Selten hat eine Platte so gut zum herabgefallenen Herbstlaub, zum trüben Himmel und zu einer guten Tasse Tee am Sonntagnachmittag gepasst. Bereits die selbstbetitelte EP deutete 2005 an, wohin die Reise geht - sparsam instrumentierter Indie-Pop mit mehrstimmigem weiblichem Gesang. Das war damals schon schön und findet auf "Visible Forms" seine Vollendung. Die neuen Stücke wirken um einiges komplexer, auch in punkto Instrumentierung haben die vier Schwedinnen etwas mehr Aufwand betrieben. Unter der Ägide von Paul Bothen (u.a Kristofer Aström) erweitert sich der Sound Audreys, ohne die Stücke zu überfrachten. Neben der typisch-wehmütigen Gitarre und einem zaghaften Schlagzeug setzen diesmal auch Klavier, Cello, Trompete und ein Flügelhorn ganz eigene Akzente. Der Gesang pendelt wie bereits auf der EP irgendwo zwischen Lampshades Rebekka Maria Anderson oder Cat Power. Eine wunderbare Platte für trübe Tage. Anzutesten anhand des Downloads mit dem schönen Titel "Mecklenburg".(cw)

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