Knights Call

Knights Call

Axel Rudi Pell

Redaktionswertung: 
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Axel Rudi Pell ist die fleischgewordene Hard Rock-Verlässlichkeit. Nicht nur veröffentlicht der Gitarrenveteran aus Bochum-Wattenscheid im Zwei-Jahres-Takt neue Studioalben: Diese wollen zudem ein bestimmtes Qualitätsniveau einfach nicht unterschreiten. Was das angeht, stellt das neue "Knights Call" glücklicherweise keine Ausnahme dar.

Stilkorrekturen? Anpassungen an den Zeitgeist? Nicht mit Axel Rudi. Der Chef bietet auf seinem siebzehnten Werk wieder seine bewährten Riffs und Melodien im feinsten Blackmore-Stil. Seine grandios aufspielende Band und der erneut hervorragende Sänger Johnny Gioeli verwandeln diese Steilvorlagen dann zu großen Hard Rock-Hymnen wie "Long Live Rock" oder dem finalen, fast zehnminütigen Epos "Tower Of Babylon". Keine Frage, die Musiker fühlen sich irgendwo zwischen Deep Purple, Dio und Rainbow am wohlsten, und genau das merkt man "Knights Call" in jeder Sekunde an.

Natürlich bieten Alben wie dieses jede Menge Angriffsfläche, weil sie für manche Ohren altbacken und eben so gar nicht zeitgemäß wirken. Doch da, wo andere einen kurzlebigen Trend ausleben dürfen und danach in der Versenkung verschwinden, wird Axel Rudi Pell mit "Knights Call" wieder reihenweise Tonträger und Tickets verkaufen. Warum? Weil er und seine Band seit Jahren auf nicht nachlassendem, extrem hohen Niveau abliefern. Diese Konstanz beeindruckt. Wer zuletzt lacht, lacht eben immer noch am besten.

"Knights Call" erscheint am 23.03.2018 über Steamhammer/SPV.

Axel Rudi Pell

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