Sequel To The Prequel

Sequel To The Prequel

Babyshambles

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Zwei Alben in kurzer Folge, anschließend sechs Jahre Pause. Die Babyshambles und Sänger Pete Doherty sind unberechenbar.“Sequel To The Prequel“ passt in dieses Bild, denn so aufgeräumt wie auf ihrem dritten Album präsentierten sich Doherty und Co. noch nie.

Die Zeiten, in denen Doherty gemeinsam mit Amy Winehouse durch die Yellow Press gejagt wurde, sind vorbei. Doherty wohnt inzwischen, nicht ganz freiwillig, in Marlborough, auf halbem Weg zwischen London und Bristol. Die ländliche Ruhe strahlt auch auf das dritte Album seiner Babyshambles ab. Mit „Fireman“ gibt es als Opener zwar einen dieser wunderbar schlampigen Babyshambles Punksongs, mit „Nothing Comes To Nothing“ und „New Pair“ drosseln die Shambles aber deutlich das Tempo.

Babyshambles - Nothing Comes To Nothing

So klar und clean (im doppelten Sinn), wie auf „Sequel To The Prequel“ klangen die Babyshambles noch nie. Vielmehr zeigt sich jetzt Dohertys Händchen für tolle Songs, die es auf „Shotter's Nation“ und „Down In Albion“ auch gab – nur musste man sie hinter der krachig-schlampigen Produktion erkennen können. Man kann die fehlende Unberechenbarkeit von „Sequel To The Prequel“ bedauern. Man kann diese Album aber auch als das annehmen, was es ist: Eine beschwingte Fortsetzung der Babyshambles, die man so nicht erwartet hätte.

>> Review und Download zuu "Shotter's Nation"

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