Goddess

Goddess

Banks

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Jillian Banks galt schon Monate vor Veröffentlichung ihres Debütalbums "Goddess" als Newcomerin des Jahres. Jetzt ist das Album erschienen und bestätigt ihre Ausnahmeposition in der US-Musiklandschaft.

Egal ob MTV, BBC oder Vogue, es gibt derzeit niemanden der bezweifelt, dass Banks aus L.A. in diesem Jahr mit einem großen "Bang!" in der Musikwelt aufschlagen wird. Die Tracks, die sie im vergangenen Jahr auf Soundcloud veröffentlichte, brachten ihr sofort einen Plattenvertrag, zahlreiche Newcomer-Nominierungen und einen Deal mit Victoria's Secret.

Banks - "Goddess"

Bereits mit 15 begann sie Songs am Klavier zu schreiben, um die Scheidung ihrer Eltern zu verarbeiten. Ihre Musik bezeichnet Banks selbst als R'n'B, wobei ihr Sound durch die unterkühlt elektronischen Arrangements immer auch ein wenig düster und geheimnisvoll bleibt. Die Verletzlichkeit ihrer Songs ist das, was Banks so besonders macht und sie in die Nähe von Künstlern wie James Blake oder SOHN rückt. Damit gehört sie zu einer neuen Generation von Songwritern, die nicht mehr die Akkustikgitarre zur Hand nimmt, sondern die technischen Möglichkeiten unserer Zeit voll ausschöpft.

Zu den vorab bereits bekannten stilprägenden Tracks des Albums gesellen sich auf "Goddess" eigentlich nur noch ein paar Balladen, die man als "eher konventionell" bezeichnen darf. Offenbar wollte man auf Nummer sicher gehen, dass Banks nicht nur Kritikerliebling bleibt, sondern ihr Debüt auch in der breiten Masse ankommt. 

Banks - Drowning

Hier gibt's einen hervorragenden Remix der Single "Brain" als Free Download.

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