Bloodlines

Bloodlines

Barbarossa

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Im Vorprogramm von Junip war Barbarossa im Frühjahr 2013 unterwegs. James Mathé legte dabei Doppelschichten ein, übernahm das Warm Up und half bei Junip als Multi-Instrumentalist aus. Während Junip arg unnahbar blieben, machte Mathés gebrochener Electrosoul neugierig auf mehr.

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Wie so oft, so ist es auch bei Barbarossa – live haben die meisten Songs mehr Wumms. So wünschte man sich auch für „Bloodlines“ eine Produktion (Adem Ilhan von Fridge übernahm in diesem Fall diesen Job), welche die Feinheiten von Mathés Songs besser extrapolieren und druckvoller präsentieren könnte. In Einzelfällen gelingt das auf „Bloodlines“. „Turbine“ zum Beispiel verfügt auch auf CD über die richtige Mischung aus Power und Verletzlichkeit, aus Minimalismus und Vetracktheit.

Barbarossa - The Load

Andere Songs schaffen es weniger Mathés Ideen richtig zu inszenieren. „Pagliaccio“ zum Beispiel hat das Zeug zum Popsong und steckt erbärmliche Charthits wie „Let Her Go“ von Passenger locker in die Tasche. Am Ende fehlt aber das letzte kleine bisschen Schliff, um Mathé auf kurze Sicht aus dem Vorprogramm von Bands wie Junip heraus zu holen. Langfristig wird ihm das in jedem Fall gelingen, dazu sind auf „Bloodlines“ zu viele großartige Ansätze zu finden.

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