Transsektoral

Transsektoral

Barker & Baumecker

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Teil der Berghain-Ästhetik ist eine graue Düsternis, die man auch auf dem Cover des Debütalbums von Barker & Baumecker wiederfindet. Beide sind dem Club eng verbunden, der eine als Veranstalter, der andere als Resident-DJ und Booker. Trotzdem führen die beiden Wölfe auf dem Cover in die Irre, denn so finster wie die beiden Raubtiere schauen, ist das Debütalbum des Duos nicht.

Download & Stream: 

Im Gegenteil, „Transsektoral“ macht einen entscheidenden Schritt weg vom manchmal etwas zu überwältigenden Düstersound vieler Ostgut Ton-Veröffentlichungen. Alles wirkt etwas leichter, luftiger, weniger unerbittlich. Barker und Baumecker strecken dabei ihre Fühler in alle Richtungen aus und lassen sich von den Genres inspirieren, die im Berghain ebenfalls eine Heimat gefunden haben: Technoider Dubstep, Ambient und immer wieder House.

Man merkt den Tracks an, dass die beiden sie normalerweise live aufführen. Nichts wirkt hier überladen, trotzdem sind Tracks wie das irrsinnige „Buttcracker“ unglaublich kunstvoll produziert. Darin fallen die Beats wie ausgehungert übereinander her und feiern im Acid-Bad eine große Party, bei der – bevor es langweilig wird – einer den Jacuzzi anstellt und alles kräftig durcheinander wirbelt. Die Tracks auf „Transsektroal“ stehen teilweise in starkem Kontrast zueinander, ergeben zusammen aber das, was die Bezeichnung „Album“ verdient hat: Einen kontinuierlichen Flow, bei dem es egal ist, durch wie viele Sektoren er einen führt.

MP3 Download: Tonspion präsentiert die besten Musik Downloads, die kostenlos und legal im Netz bereit gestellt werden. 

Ähnliche Künstler

Empfohlene Themen