Yellow & Green

Yellow & Green

Baroness

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Auf „Red“ und „Blue“ folgt – logisch – „Yellow & Green“. Baroness stehen damit zukünftig nicht nur vor dem Problem, welcher Farbe sie ein weiteres Album widmen, sondern auch wie sie diesen Brocken übertreffen wollen.

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Baroness machen Musik für Bartträger, ob man die nun als Progressive Metal, Hardrock oder „schlimmen Rückfall in die 90er Jahre“ titulieren möchte, tut dabei nichts zur Sache. Bei aller rauhen Kratzigkeit und breitbeinigen Heavyness schreiben Baroness vor allem Songs, die das Zeug zum Hit haben. John Dyer Baizleys Stimme sitzt dabei wie der König auf dem schweren Fundament von Peter Adams, Matt Magioni und Allen Blickle.

Im Gegensatz zu anderen Bands aus den Südstaaten treten Baroness glücklicherweise nicht wie Rednecks auf, auch wenn in ihren Songs noch die Schwüle des Sommers in Georgia hängt. Baroness führen eher den Südstaaten-Blues mit anderen Mitteln fort, ganz besonders auf dem zweiten Album „Green“. „Yellow“ ist dagegen der forsche Widerpart, mit hymnischen Hits und tief wummernden Riffs gespickt, wie in „March To The Sea“. Dabei ist die eine Seite ohne die andere nicht komplett, ergänzen sich „Yellow“ „Green“ zu einem der Metal-Alben des Jahres. Das Free-Mp3 „March To The Sea“ ist Teil einer im doppelten Sinne 21 Track schweren Compilation von Relapse Records mit Songs von Death, Pig Destroyer u.v.m.

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