Bastille - Wild World

Bastille - Wild World

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Mit "Bad Blood" legten Bastille vor drei Jahren ein Riesendebüt hin. Das neue Album "Wild World" will ähnliche Wege beschreiten, verliert sich aber in seinen Ambitionen.

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Als sich vor drei Jahren "Pompeii" in sämtliche Gehörgänge bohrte, waren Bastille noch ein unbeschriebenes Blatt der britischen Indie-Szene. Nun ist die Sachlage anders und das zweite Album ist bekanntlich das schwerste. Dies gilt umso mehr, wenn das Debüt so durch die Decke ging.

Außer der Freude an Alliterationen im Albumtitel fällt vor allem auf, dass "Wild World" seinen Vorgänger "Bad Blood" ein bisschen zu sehr toppen will. Dies manifestiert sich in Melodien und Songstrukturen voller Pathos - und Refrains, die dadurch oft nicht voneinander zu unterscheiden sind. Würden die vielen netten Ideen in den Songs nicht unter einer klebrigen Maße an musikalischem Zuckerguß ertrinken, hätte "Wild World" ein würdiger Nachfolger für das umjubelte Debüt werden können.

Bastille - "Good Grief"

"Wild World" von Bastille erschien am 9. September 2016 via Virgin (Universal).

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