Push Barman To Open Old Wounds

Push Barman To Open Old Wounds

Belle & Sebastian

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Die beste schottische Band aller Zeiten schaut zurück. Sieben EPs kombinieren Belle & Sebastian zu einem schön gestalteten Ganzen. "Push Barman To Open Old Wounds" ist ein freundliches Angebot an eher entspannt sammelnde Fans und Neueinsteiger.

Schön chronologisch korrekt stellt "Push Barman To Open Old Wounds" 25 zwischen 1997 und 2001 erschienene Songs vor. Die EP-Sammlung ködert nicht mit exklusiv verrauschten Demoaufnahmen und Outtakes und bietet dem rasenden Sammler, der eh schon alles hat, also nichts neues. Jeder andere kann sich die sieben via Jeepster Records erschienenen Minireleases im kompakten 2xCD- oder, noch schöner, 3x-LP-Format in den Schrank stellen und so manche neue alte Perle entdecken. Außer "The State I Am In" ist keines der 25 Stücke auf einem der immer noch mit Leichtigkeit zu erstehenden Alben veröffentlicht worden. Dass die Vollständigkeit von "Push Barman To Open Old Wounds" auch den einen oder anderen etwas schwächelnden Moment mit sich bringt, kann deshalb vor lauter Freude über ein komplettes Archiv gern einmal vernachlässigt werden. (sc)

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