Ben Kweller

Ben Kweller

Ben Kweller

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Ben Kweller hat sein drittes Album fertig gestellt. Nahezu jeder einzelne Ton wurde von ihm eingespielt, schwankt musikalisch zwischen Travis und Tom Petty und zählt zum Leichtverdaulichen.

Nach dem indierockendem Debüt „Sha Sha“ von 2002 und dem zwei Jahre später nachfolgendem „On My Way“ liegt nun das selbstbetitelte, dritte Album von Ben Kweller vor. Gil Norton, bekannt unter anderem als Knöpfchendreher der Pixies, hat die Kwellersche Gefühlswelt produziert. Diese plätschert vor sich hin und eckt schlussendlich nirgendwo so wirklich an, sondern schmeichelt eher Bands wie Travis oder seinem hörbar großen Vorbild Tom Petty. Das ist gut gemacht, reißt aber nicht ganz vom Hocker. Schunkelnder Rockpop mit Piano, Gitarre, Tamburin und tanzbaren Rhythmen, den wir seit vielen Jahren zu hören bekommen. Auf den ersten Blick wirkt der 25 jährige, gebürtige Texaner äußerlich wie Adam Greens kleiner Bruder, klingt aber eher wie Koufax, die mit dem Boss Bruce Springsteen höchstpersönlich gemeinsame Sache machen. Beatles, Travis, Petty – alles ist da zu Teilen drin. Klingt nach einer antiquierten Mischung, wird aber denjenigen gefallen, die leichtverdaulichen Singer-/Songwriterkram US-amerikanischen Flairs suchen. Wer nichts für die Ewigkeit und noch etwas texanischen Sonnenschein sucht, wird hier speziell mit „Penny On The Train Track“ und allgemein mit Kwellers drittem Album fündig und glücklich. (bb)

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