The Livingroom Sessions Vol. 1

The Livingroom Sessions Vol. 1

Bernhard Eder

Redaktionswertung: 
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sehr gut

Der junge Songwriter Bernhard Eder stammt aus der österreichischen Provinz und hat sich für sein Solo-Debüt "The Livingroom Sessions Vol. 1" nicht nur von amerikanischen Songwritern, sondern auch von der Berliner Musikszene inspirieren lassen.

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Die Geschichte von Bernhard Eder beginnt jedoch viel früher. In Österreich spielte er bereits erfolgreich in mehreren Bands, stellte jedoch mit der Zeit fest, dass seine Vorstellungen von Musik im Rahmen einer Band nur schwer umzusetzen waren. Und so sammelten sich im Laufe der Zeit immer mehr Songs an, die auf Veröffentlichung warteten. Eder entschied sich für einen klaren Schnitt. Weg aus Österreich und hinein ins pulsierende Berlin. Hier ließ er sich treiben und von der vielfältigen Musikszene inspirieren. Sein Album "The Livingroom Sessions Vol. 1" war ein hartes Stück Arbeit, Eder hat es fast komplett selbst eingespielt. Wenn der inflationäre Begriff "intim" einmal wirklich seine Berechtigung hat, dann bei diesem Album. Eders Songs atmen pure Melancholie, sind manchmal schwer, dann wieder heiter und leicht. Sie betören gerade durch die unerwartete Stille, die wohlgesetzten Pausen, bevor eine liebliche Gitarre einsetzt. Daneben genügen Bernhard Eder sparsame Streicher, wohlgesetzte Beats und eine Stimme die frisch und doch seltsam vertraut klingt. Wenn Eder beispielsweise auf "Cute" Zeilen singt wie "The difference between us was not your fault/Not at all" wirkt er nicht nur textlich wie die Reinkarnation des großen Elliott Smith. Ein bezauberndes Debüt. (cw)

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