June Gloom

June Gloom

Big Deal

Redaktionswertung: 
schlimm
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ordentlich
gut
sehr gut

Schluss mit leise! Nutzten Big Deal auf ihrem Debüt noch die Vorzüge der Zurückhaltung, stehen die Volume-Regler 2013 auf Anschlag. Auf "June Gloom" rocken Big Deal ungezwungen, erweitern ihr Klangspektrum und sind doch ganz die Alten.

Zurückhaltend und leise haben Big Deal zuerst von sich Reden gemacht, sind ohne brüllende Lautstärke vielerorts im Gespräch gewesen. Auf "Lights Out", dem Debüt des Duos, haben Alice Costelloe aus London und Kacey Underwood aus Kalifornien bewiesen, dass sie ein Gespür für leichte Melodien besitzen und die Fähigkeit, ihre poppige Indie-Songs mit Emotionen zu füllen. An dieser Tatsache ändert sich auf "June Gloom" nichts. Nur wählen Big Deal mittlerweile eine andere Verpackung.


Auf "June Gloom" werden Big Deal gerne kräftig und laut, und kommen nur noch selten im gewohnt reduzierten Gewand daher ("Pristine", "Little Dipper"). Zu dem vorherigen Soundgerüst aus Akustik- und E-Gitarre, gesellen sich beim zweiten Album Bass, Schlagzeug und Power. Verträumte Melodien treffen auf bratzige Gitarren, aktueller Indiepop auf den Grunge und Noise-Rock der 90er. Eine Kehrtwende ist "June Gloom“ keineswegs, ihre wunderbar simple Eingängigkeit haben sich Big Deal bewahrt. "June Gloom" ist vielmehr der nächste logische Schritt, um sich nicht wiederholen zu müssen.

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