Love Music Hate Racism

Love Music Hate Racism

Billy Bragg

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Mit Musik gegen Rassismus vorzugehen ist das Anliegen von "Love Music Hate Racism". Seit 2002 organisiert die Initiative Konzerte in England, auf denen sie informiert und aufklärt: über ihre Arbeit, aber auch über die Umtriebe der BNP, der British National Party und anderer rassistischer Organisationen.

Angespornt durch den großen Erfolg eines Open-Airs mit Ms. Dynamite und The Doves, das mehr als 30.000 Besucher fand, hat die Initiative inzwischen mehr als 200 Konzerte organisiert. Dabei sind große Events mit großen Namen nur ein Standbein der Initiative. Wichtiger sind die kleinen Veranstaltungen, auf denen sich lokale DJs, MCs und Bands präsentieren und auf den Rassismus in der unmittelbaren Nachbarschaft aufmerksam machen können. LMHR unterstützt sie bei der Organisation der Konzerte und stellt Kontakte zu Veranstaltern und Promotern her. Ein zeitgemäßer Ansatz, der in Deutschland mit der Initiative "Laut gegen Nazis" schon Nachahmer gefunden hat.

Gemeinsam mit dem NME hat die Initiative eine Doppel-CD veröffentlicht. Teil 1 lag dem NME bei und steht wie CD 2 als kostenloser Download bereit. Die Liste der beteiligten Künstler liest sich beeindruckend: die Babyshambles, Hard-Fi, The View und Roll Deep geben ihre Visitenkarte auf CD 1 ab. Auf CD 2 erheben u.a. die Blood Red Shoes, Billy Bragg, Maximo Park, die Noisettes und Dubstepper Skream ihre Stimme gegen den Rassismus.

Florian Schneider / Tonspion.de

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