Bishop Allen & The Broken String

Bishop Allen & The Broken String

Bishop Allen

Redaktionswertung: 
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ordentlich
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sehr gut

Bishop Allen aus Brooklyn sind in diesen Tagen auf dem alten Kontinent unterwegs und präsentieren ihre zweite Platte "Bishop Allen & The Broken Spring".

Die Band besteht eigentlich nur aus zwei Typen, Justin Rice und Christian Rudder. Die beiden sind schon seit langen Zeiten die dicksten Freunde und nahmen nur für die Zeit auf Tour wechselnde Gastmusiker in den Reigen mit auf. Das klappte gut, bis vor vier Jahren das erste Album "Charm School" erschien. Das lief gut an und man wollte weiter machen. Neue Leute mussten an den Start und das nun zum Quartett aufgestockte Gespann schuf im Sommer 2007 den Zweitling "Bishop Allen & The Broken Spring".

Unbeschwerte Indie-Folk Songs strömen auf einen zu. Alles wirkt sehr herzlich arrangiert und klingt mit Liebe zum Detail sehr handgemacht. Man könnte es fast Emo nennen. Ende der 90er Jahre wären sie sicher eine sehr beliebte Band gewesen. Bishop Allen können aber auch im Jetzt überzeugen. Angesiedelt irgendwo zwischen Pavement, leisen Modest Mouse und Nada Surf. Besonders gefällt die unbekümmerte "Schluffiness", die einem den Alltag vergessen lässt und ein breites Grinsen aufs Gesicht zaubert.
Daniel Kinkartz / Tonspion.de

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