Cover: Bishop Briggs

Bishop Briggs - Bishop Briggs

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Eines der größten Geheimnisse von Major-Label Universal ist wohl Bishop Briggs. Deren erste EP wurde bis kurz vor Release in der sichersten Schublade versteckt, die zu finden war und ist auf Hit produziert. Gut oder schlecht? Zu gewollt oder authentisch? Wir sagen's euch.

Download & Stream: 

Sarah Grace McLaughlin war ihr bürgerlicher Name für den bassangehauchten Trap-Pop scheinbar nicht schmissig genug. Ein Pseudonym musste her, schließlich soll es der großen Schar an potenziellen Neufans einfach von der Zunge gehen. Bishop Briggs war geboren und mit ihr eine der ganz großen neuen Hoffnungen im Popzirkus. Interessantster Output bislang: "River" - zeitgenössischer wird Popmusik dieses Jahr sicherlich nicht mehr.

Im Rockzirkus orientiert man sich derzeit immer mehr an den 80ern. Gut zu sehen also, dass Pop mehr kann als nach hinten zu schauen. Bishop Briggs bedient sich dabei wie im Gemischtwarenladen bei den Hip-Hop-Kollegen/Innen. Der Trap-Beat als neue verheißungsvolle Tür im Pop? Funktioniert bei der in L.A. lebenden Britin fantastisch.

Was lyrisch vor sich geht: zu vernachlässigen. Da werden everlasting topics angeschnitten. Was aber aus produktionstechnischer Sicht abgeht, ist bemerkenswert. On top sorgt ihre soulige Stimme für den nötigen "Wow"-Effekt. Die sechs Songs der EP schwanken mal zwischen einer cooleren Version von Bastille und der poppigen Niki Minaj. Ihr seht - und wenn ihr auf play klickt, werdet ihr es auch hören - so richtig einordnen lässt sich Bishop Briggs nicht.

Die erste EP ist ein erster Fingerzeig in Richtung Charts. Ob die schon bereit für Bishop Briggs neumodischen Popentwurf sind, wird sich zeigen.

Die selbstbetitelte EP von Bishop Briggs erscheint am 14. April 2017 über Universal Music.

Die aktuellen Charts im Überblick

spotify release radar

Ähnliche Künstler

Empfohlene Themen