Repo

Repo

Black Dice

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Auch wenn man das neue Album von Black Dice als ihr poppigstes bezeichnen möchte, sollte man hier nicht von Eingängigkeit sprechen. Das experimentierfreudige Trio bleibt seinen Soundcollagen treu und jedweder Ordnung fern. Pop ist eben relativ.

Download & Stream: 

Bjorn Copeland, Eric Copeland und Aaron Warren sind in jedem Fall eines: Nerds. Seit über zehn Jahren machen sie schon in den Kellern, Clubs und Galerien von Brooklyn Lärm. Im Geiste von Animal Collective drehen sie Volume- und Filterregler bis zum Anschlag auf, improvisieren sie mit Geräuschen und hantieren sie im Noise. In diesem Kunstmusik-Untergrund gibt es eben keine Regeln, keine Strukturen. 

Auch ihr fünftes Album "Repo" verweigert sich jeder Kategorisierung und jeder Ordnung. Und auch wenn man zugestehen muss, dass Black Dice niemals etwas für schwache Nerven ist, sei dem Abgeschreckten doch gesagt: Gibt man dem Ganzen weitere Durchläufe, erkennt man am Horizont etwas aufblitzen: Dort funkelt der Pop, der zwar ganz schön malträtiert und manipuliert wird, aber im Grunde dieser Geräusch- und Noiseherzen subtil zu schlagen scheint. Denn die Regler von Black Dice zeigen mehr und mehr in Richtung Melodie, Struktur und Eingängigkeit. Aber das ist in diesem Kosmos eben relativ zu hören.
 
Björn Bauermeister / Tonspion.de

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