The Spell

The Spell

The Black Heart Procession

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Album Nummer Fünf der Band um Pall Jenkins und Jimmy LaValle. Altbewährt düster und diskountauglich geben sich The Black Heart Procession aus San Diego, auch wenn neuerdings stetig ein Funken Hoffnung mitschwingt.

Download & Stream: 

Die ersten drei Alben nannte man schlicht und einfach “One”, “Two“ und „Three“. Es folgte das allein aufgrund des Titels und der Verarbeitung exotischer Einflüsse etwas aus dem Rahmen fallende „Amore Del Tropico“. „The Spell“ beginnt wieder so, wie man es sich als altes Black Heart wünscht - „Five“ hätte auch gepasst. Ein Klavier, ein schunkelndes Schlagzeug, Orgel und Violine als Sägensurrogate und dieser kühle, exorbitant gute Gesang: „There Is A Place Where I Stay Near The Sea“. Zurück in heimatlichen Gefilden, geborgen in prinzipieller Hoffnung. Zu verdanken ist all das Pall und seinen vier Wegbegleiter. Seit jeher an seiner Seite ist Tobias Nathaniel, in erster Linie Pianist, aber mit den auslebenden Eigenschaften eines Multiinstrumentalisten. Jimmy LaValle, besser bekannt als The Album Leaf, sitzt mal am Bass und mal an den Tasten. Matt Resovich setzt die Violine gottlob unpathetisch ein und Modest Mouse-Joe Plummer spielt typisch TBHP-mäßig Schlagzeug. Es passt nun alles zusammen. Vielleicht klingt „The Spell“ deshalb tatsächlich wie ein ruhender Fluch, wie ein Hoffnungsschimmer im tiefschwarzen Blues deines Herzens. Neben dem hier angekündigten und TBHP-repräsentativen Song „Not Just Words“ gibt es auf der verlinkten Seite noch einen weiteren Song des neuen Albums kostenlos zu ergattern. Er heißt „The Fix“ und lässt wieder verstärkt auf ein neues Three Mile Pilot Album hoffen. (bb)

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