Rubber Factory

Rubber Factory

The Black Keys

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Eigensinn ist in der Stadt. The Black Keys schieben der Welt einmal mehr und einmal mehr äußerst lässig ihre eigene Version von Bluesrock unter. Das dritte Jahr der Band bringt ihr drittes Album und keinen Rückschritt.

"Rubber Factory" ist das zweite Album der Band bei Epitaph und geändert hat sich wenig. Das Schlagzeug poltert immer noch, Gitarre und Gesang wälzen sich in Blues und Seele. Dan Auerbach und Patrick Carney stolpern weiterhin durch famose Songs. Diese wiederum sitzen nach wie vor irgendwo zwischen Slackerjamsession und Blueshymne und freuen sich ein wenig über sich selbst. Und wozu? Zu Recht. Diese Band klingt immer wieder nach schönsten Ideen, nach kluger Arbeit an Musik, nach gemachten Gedanken. Und gleichzeitig nach simplem Spaß am langgezogenen Ton und dem hingegrätschten Gitarrenlick, nach Flaschen auf Verstärkern, nach "Huch, was ist mir denn da für ein nettes Lied passiert. Hier, spiel mal was dazu." Klingt das ganze einmal etwas sehr nach Muckertum, warten auch auf "Rubber Factory" lässiger Groove und verspielte Schönheit schon hinter dem nächsten Riff und dem nächsten Poltern. (sc)

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