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Black Sabbath

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

35 Jahre nach ihrem letzten gemeinsamen Album haben Black Sabbath in Originalbesetzung ein Album aufgenommen. Mit dem „Prince of fuckin Darkness“ Ozzy Osbourne am Mikrofon und Rick Rubin als Produzent lassen die ergrauten Herren ihre Songs so kraftvoll malmen, wie lange nicht mehr.

Worum es Tony Iommi, Geezer Butler und Ozzy Osbourne bei „13“ von Anfang ging, zeigt sich an ihrem Umgang mit Original-Drummer Bill Ward, den Rage Against The Machine Drummer Brad Wilk auf „13“ ersetzt: Geld, Ward wollte wohl zu viel davon. Dass Black Sabbath für „13“ trotzdem noch einmal alles aus sich herausgeholt haben, liegt in erster Linie am bekennenden Fan Rick Rubin, der Ozzy Osbournes in Mitleidenschaft gezogene Stimme furchteinflößender und klagender denn je klingen lässst.

Black Sabbath – God is Dead

Dazu hat er der Band einen unglaublich druckvollen und dichten Sound produziert, der zeigt, mit welcher Power Black Sabbath in ihrer Frühzeit zu Werke gegangen sein müssen, als sie mit Klassikern wie „Paranoid“ oder „Iron Man“ Rockgeschichte geschrieben haben – ohne den ganzen High-End-Studio-Firlefanz, der Rubin heute zur Verfügung steht. Ihr Comeback ist fulminant und deshalb so essentiell, weil man bei Ozzys angeschlagener Gesundheit nie sicher sein kann, ob man die Band auf Albumlänge je wieder in dieser Zusammensetzung hören wird. Nächste Gelegenheit: Ihr beiden längst ausverkauftes Konzerte Ende 2013.

>> Zum Free-MP3 von „Planet Caravan (Poolside Rework)“

Tourdaten:

30.11.2013 Dortmund, Westfalenhalle
04.12.2013 Frankfurt, Festhalle

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