Tempo Tempo

Tempo Tempo

Blackmail

Redaktionswertung: 
schlimm
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sehr gut

Die alte Dame aus Koblenz meldet sich erneut zu Wort. Mit aufgerissenen Verstärkern und scheppernden Trommeln geben Blackmail einen ersten Vorgeschmack auf ihr im März erscheinendes Album. Laut, straight und durchaus vielversprechend klingt das!

Zwei Jahre ist es nun her, da schmetterte das Koblenzer Quartett „Moonpigs“ als einen Vorgeschmack auf „Aerial View“ ins All. Mit jenem fünften Studioalbum und Debüt auf City Slang haben sich die vier Herren hörbar frei und sämtlichen Majorfrust von der Seele gespielt. Die Fortsetzung dieser barriere- und hemmungslosen Rockerei kündigt sich dieser Tage mit „False Medication“ laut und nachhaltig an.

In alt bewährter Eigenregie haben Blackmail ihr sechstes Album in den heimischen vier Wänden des „Tonstudio 45“ produziert. Und der erste Höreindruck in Form des erwähnten und frei zugänglichen MP3s zeigt, dass Blackmail wenig Lust auf lange Diskussionen haben. Hier wird nicht lang gefackelt, sondern frei von der Leber weg die Gitarre aufgerissen, auf das Schlagzeug eingedroschen und ohne Umschweife zu Werke gegangen. Smart und hart, so sind sie eben, diese vier Herren, die schon so lang und verlässlich für die heimische Gitarrenrocklandschaft geradestehen.

Der das 10 Tracks starke, neue Album eröffnende Song „False Medication“ verspricht also hörbar Gutes, so dass man durchaus gespannt sein darf, was Blackmail im März auf „Tempo Tempo“ von sich geben werden – allem Anschein nach dürfte es laut werden und voll auf die Zwölf gehen. Das wär doch was!

Björn Bauermeister / Tonspion.de

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