Four

Four

Bloc Party

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Vier Jahre nach dem letzten Studio-Lebenszeichen präsentieren Bloc Party Ende August 2012 ihr Full Length-Viertwerk „Four“ und stellen schon mal vorab das komplette Album im Stream ins Netz.

Eines der Highlights auf dem Melt! Festival in diesem Jahr war sicherlich der Auftritt von Bloc Party, die Ende August den lang ersehnten „Intimacy“-Nachfolger „Four“ in die Läden stellen werden.

Spätestens dort wurde allen Anwesenden klar, dass das letztjährige Hickhack um Frontmann Kele Okereke scheinbar keinerlei Spuren beim Londoner Quartett hinterlassen hat. Er stand, wohl aufgrund seiner intensiv ausgelebten Solo-Aktivitäten, kurz vor dem Rauswurf aus der Band. Auch das Video zur ersten Single des Albums „Octopus“ hinterlässt keinen versteckten Hinweis auf noch bestehende Grabenkämpfe im Hause Bloc Party. Ganz entspannt performen die vier Briten den treibenden Elektro-Rocker im beengten Studio und machen in punkto Effektlastigkeit genau da weiter,  wo sie vor vier Jahren auf „Intimacy“ aufgehört haben.

Der Rest des Albums präsentiert sich ebenfalls in einem durchgehend homegenen Gewand. Ob vertrackt ("So He Begins To Lie"), frenetisch explosiv ("3*3", "Kettling") oder tiefenentspannt ("Real Talk"): Bloc Party klingen anno 2012 frischer und impulsiver denn je. Mit "Four" geben die Londoner die passende Antwort und katapultieren sich auf der Comebacks des Jahres-Liste ganz weit nach oben.

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