Burn, Piano Island, Burn

Burn, Piano Island, Burn

The Blood Brothers

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Hier wird nicht getanzt, hier wird gezittert. Punkrock mit Schüttelkrämpfen. Fiese Noiseattacken, ein kurzer Popausflug, Hardcore und Knüppel-aus-dem-Sack in nicht einmal drei Minuten. Rausch, Wahnsinn, Maßlosigkeit - diesmal in wirklich.

Ross Robinson hat einiges an unnötigem produziert und gilt immer noch eher als Korn- und Limp Bizkit- denn als Produzent von Amen und At The Drive-In. Und jetzt produziert er schon das zweite Album für die Blood Brothers. Das macht es leicht, die Band mit den erstgenanten in einen Topf zu werfen. Ein bisschen Slipknot oben drauf und fertig ist die Laube. Hören wir nicht, braucht keine Sau. Braucht man. Wirklich. Fies werden hier die verschiedenen Erscheinungsformen der verzerrten Gitarre reflektiert, verstümmelt und auf einen Haufen geworfen, in dem nach Herzenslust gewühlt wird. Das lässt wenig Zeit zum Atmen, das tut weh und macht Spaß. Die eindeutigen Referenzen, mit denen das ganze vollgestopft ist, werden weit schneller durchs Bild gefahren und früher kurz und klein geschlagen, als man sie bemäkeln kann. Versucht`s doch. (sc)

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