Crimes

Crimes

The Blood Brothers

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
ordentlich
gut
sehr gut

Es raste und brüllte, kümmerte sich nicht um Strukturen, zitierte und zerstückelte. Krone der Hysterierockschöpfung 2003 war "Burn, Piano Island, Burn", das famose dritte Album der Blood Brothers. Und jetzt? Und jetzt? Jetzt geht es weiter.

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Vom ersten Ton ihres Letztlings an schafften es diese fünf Leute aus Seattle, Chaos, Zügellosigkeit, Lärm und Ausbruch auf den Punkt zu bringen, die Zwölf zu treffen. Ihre musikalischen Schläge saßen sicher und warfen um und – verdammt noch eins – waren obendrauf auch noch Hits, waren krude Ohrwurmbatzen, die sich ins Gehirn schleiften und für Ratlosigkeit, Aufruhr und Glück sorgten. So ist das, und wer anderes behauptet, der lügt oder weiß nichts.
Zeit verging, Touren wurden gefahren, Aufmerksamkeit kassiert. Und nun erscheint am Horizont eine albumförmige Staubwolke, die einen weit schneller einholen und herumwirbeln dürfte als man jetzt noch erwartet. Der Brocken, der sich für den Oktober ankündigt, hört auf den Namen "Crimes", wenn er überhaupt auf irgend etwas hört. (sc)

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