Wailing

Wailing

Bob Marley & The Wailers

Redaktionswertung: 
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Der Fundus an Bob Marley-Songs ist scheinbar unbegrenzt. Vor allem mit Marleys Musik vom Ende der 60er-Jahre ist der Markt überflutet. Damals hatte Marley mit seinen Kollegen Bunny Livingston und Peter Tosh wohl auch seine kreativste Phase.

Aus dieser Zeit (1967-1969) stammt auch "Soul Shakedown Party", eines der typischten Beispiele für die Zeit, als die Wailers noch mit Dublegende Lee "Scratch" Perry zusammenarbeiteten. Damals kreierten Perry und die Wailers aus dem Ska der Ur-Wailers und Perrys Dub-Experimenten den Reggae. Es war noch nicht genau das, was Marley, Livingston und Tosh sich tatsächlich vorstellten, ihre Visionen vom Roots-Reggae wurden erst verwirklicht, als sie zu Chris Blackwells Island-Records wechselten, ein großes Budget und neueste Aufnahmetechniken zur Verfügung gestellt bekamen. "Soul Shakedown Party" wurde von den Wailers zwar nicht wie viele andere Songs ihrer Anfangszeit auf ihre Major-Alben übernommen, dennoch wurde er ein Klassiker, schon allein durch die Tatsache, dass der Song auf etlichen Reggae-Samplern und Marley-Compilations, mit denen der Markt überflutet ist, vertreten ist. Für Marley-Fans ist auch hier der hörbare Wandel der Wailers interessant. Sie kommen dem Sound ihres Island-Debuts "Catch A Fire" schon sehr nah und entfernen sich meilenweit von frühen Aufnahmen wie "Destiny", die wir hier auch schon vorgestellt haben. (os)

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